Nächster Auftritt: 15. November, ab 20.30 Uhr bei der monatlichen Bürgersprechstunde im Werk 3

Auch Beamte müssen Samstags mal ran! Wenigstens gibt es Wochenendzuschlag, freuen sich die Ministerialverdammt*innen des Ministeriums für Satz, Bau und Zeichen (www.mfsbz.de) und laden für Samstag, den 15. November, ab 20.30 Uhr zur monatlichen Bürgersprechstunde in das werk3 am Dom.

Erneut kehren Carlo Ihde, Andersen Storm, Wera Dan und Michis Welt ihr Innenleben nach außen, ganz so, wie es jedem aus dem täglichen Büroalltag bekannt ist. Die Impro-Comedy-Lesebühne kann sich immer noch nicht für ein Format entscheiden und muss deshalb mit diesem langen Namen leben.

„Machen wir auch“, sagt dazu Carlo Ihde, der von allen die längsten Wörter kennt und Angst davor hat. Andersen Storm singt sich regelmäßig frei und bringt seine zu heiß gewaschene Gitarre mit. Wera Dan ist nicht nur Quotenfrau, sondern hat auch einen Migrationshintergrund: Sie kommt aus Bayern. Dieser Witz ist platt. Stimmt. Bot sich jedoch an. Sie berichtet von ihren Reisen, von denen Michis Welt als „junge“ Mutter dank schlafloser Nächte nicht einmal träumen kann. Dafür denkt sie. Manchmal auch laut.

Nehmen Sie also Platz, wenn es am 15. November heißt: Willkommen im Ministerium für Satz, Bau und Zeichen! Wir sind hier sofort für Sie da – Moment, bitte…

MfSBZ in Action
Das Ministerium für Satz, Bau und Zeichen im Oktober 2014 im Schweriner Werk 3.

28.11., 20:30 Uhr: Bürgersprechstunde im Ministerium für Satz, Bau und Zeichen

Wir sind hier sofort für Sie da… Moment, bitte! Mit Überraschungsgast!

Das Ministerium für Satz, Bau und Zeichen lädt erneut zur Bürgersprechstunde. Wie gewohnt bieten die Ministerialverdammten und -verdammtinnen Michis Welt, Herr Carlo und Andersen Storm zu arbeitnehmerfreundlichen Zeiten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Zeit und Raum ihre Probleme auf oberster Ebene anzubringen und zu klären – wenn sie denn drankommen. Denn natürlich müssen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer am 28. November ab 20.30 Uhr im werk3 wie gewohnt zunächst eine Nummer ziehen. Ordnung muss sein! Frei nach dem ministerialen Motto: Wir sind hier sofort für Sie da… Moment, bitte“ tauschen zuerst die Protagonisten ihre aktuellen Befindlichkeiten aus: Vorglühen ist besser als Ausbrennen, denn wer zu spät kommt, den bestraft… die Stechuhr.

Und so gerät die Weihnachtszeit mit ihrem unvermeintlichen festlichen Höhepunkt – dem Glühwein an der Zwitscherstube – in den Blickpunkt der Sprechstunde. Herr Storm wird singen, was nicht so schlimm ist, wie die Ankündigung von Michis Welt, es ihm gleich zu tun. Carlo Ihde nähert sich den Weisheiten des Lebens und seiner Protagonisten erneut auf höchstem literarischen Niveau – sagt er zumindest. Wenn er dann noch in die Tasten haut, bleibt kein Auge trocken. Als Vertretung für Frau Dan, die derzeit den Chinesen bayerische Lebensart nahe bringt, erwarten wir einen Überraschungsgast, besser gesagt Gästin – der Quote wegen. Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Abend mit der Impro-Comedy-Lesebühne. Es gibt nichts zu tun. Packen wir’s an!

28. November 2013 – 20.30 Uhr – werk3 Ministerium für Satz, Bau und Zeichen
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufskassen des Mecklenburgischen Staatstheaters sowie an der Abendkasse. Eintritt kostet 9,-

Weihnachtliches vom Ministerium für Satz, Bau und Zeichen am 20.12. im Werk 3

Das ist jetzt nicht so wie Sie denken. Weihnachten kann auch durchaus was Schönes sein. Ja. Kann.

Und ist doch wohl auch! Doch, doch! Ach was, natürlich ist Weihnachten in erster Linie und zuförderst und überhaupt…ist klar, ne? Das Tollste was das Jahr zu bieten hat ist Weihnachten: Etwas mit Wärme und Herz und Geben und Nehmen und also nur das Beste! So ist das. So muss das auch. So wird das.

Wird das so? Weiß man denn wie es wird, wenn Wera Dan das Dirndlg’wand schwingt, Ivalo mundartet, Michi improvisiert und Andersen singt? Und auch noch alle miteinander, auf einer Bühne im kleinen, aber feinen Werk 3? Weiß man wie das werden wird?

„Aber ja“, sagt man im Ministerium. „Wie Weihnachten! Oder vielleicht sogar noch entspannter…“

Karten gibt es im Vorverkauf, Infos dazu hier: www.theater-schwerin.de/spielplan/werk3

Moment, bitte!

Alles immer sofort! Klar, gern auch! Ministerium in Echtzeit allerdings, ist nicht sofort. Nicht immer. Eigentlich nie. Es geht auch schon mal schnell. Wir arbeiten ja auch, aber Entscheidungen, die brauchen klar definierte Zuständigkeiten und Dienstwege dahin, lange Dienstwege mitunter. Seeeeehr laaaaange Dienstwege schon mal. Das dauert seine Zeit. Gut Ding will Weile haben! Sagt der Volksmund. Momentchen also noch. Behalten Sie bitte Platz.

Moment, bitte!

Wir sind sofort für Sie da!

Willkommen im Ministerium für Satz, Bau und Zeichen! Aber das hatten wir ja schon. Nehmen Sie doch einen Moment Platz. Es ist einfacher für Sie, wenn Sie eine Nummer ziehen, dort an der Tür, gegen eine kleine Gebühr. So ist das im Amt. Nicht immer, aber…Sie kennen die Werbung.

Wir bereiten alles für Sie vor! Es dauert einen kleinen Moment. Dann allerdings geht es nur um Sie und ihre Probleme.

Sie haben keine Probleme? Warten Sie ab. Warten Sie. Bitte warten, Sie werden verbunden…

Wir sind sofort für Sie da!

Wann es los geht? Sie meinen die Sprechzeiten! Ja, die…finden Sie oben im Menü bei Behörden und Terminen.

Wir zählen auf Sie! Kommen Sie und wir sind dann sofort für Sie da!

Willkommen! Bienvenue! Welcome!

Nein, nicht zum Cabaret! Comedy ist angesagt. Nicht so politisch formatiert und schlüpfrig geliedert, sondern eher so ministerial. Willkommen im Ministerium für Satzbau und -zeichen! Oder Satz, Bau und Zeichen. Rechtschreibung wird überbewertet und originell war gestern. Die Insignien der Macht sind Sätze. Gebaut und gezeichnet von Menschen. Das lassen wir erst einmal so stehen. Denn Menschen waren es ja auch die Vorgängerprojekte kreierten und/oder mit Leben erfüllten, um sie dann zu verstetigen oder eben auch nicht. Die vier Ministerialkünstler_innen lassen davon ab und führen doch weiter: spielen Theater ohne Probe, essen Schmalz und Marmelade, singen, musizieren, lesen und rezitieren, arbeiten mit dem Publikum und wollen am Ende nur Eines: ihr Geld ihren Applaus!

Willkommen im Ministerium für Satz, Bau und Zeichen!